"Sade et Masoch" Album info

Gut zwei Jahre nach Veröffentlichung ihres Debüts melden sich Stephan L. & Gefolge zurück um der Welt ihr neues Opus SADE ET MASOCH um die Ohren zu schlagen. In sich gewachsen und geeint entzünden Fjoergyn ein Flammenmeer aus Emotionen, welches ¸ber den Erdball rollend alles Licht in sich verschlingt. Fjoergyn kennt keine Religion. Sie suchen nicht danach in gepredigter provokativer Bosheit Fuss zu fassen. Fjoergyn sind aus tiefstem Herzen ehrlich.

Häuser brennen, Menschen sterben, Hochmut küsst den Fuss der Wiege, der wir alle entwachsen sind. Losgelöst aller Instinkte bilden wir die Krone eines Zeitalters, das sich den Träumen entzog. Der Glaube weicht der Angst, Ikonen werden Götzen, die Pflicht misshandelt die Tugend. In einem Netz aus stetig ändernden Eindrücken erbricht sich der Himmel ¸ber der Welt und ergibt sich den Taten unserer Hand. Unserem Schaffen, unserer Natur.

Fjoergyn arbeiten diese Gedanken auf. "Wir müssen primär keine Naturkatastrophe fürchten, wie ich es im Debüt als Metapher des Untergangs proklamiert habe. All mein Bedenken gebührt dem Mensch, da seinem Handeln keine inneren Gesetze gleich der Natur zu Grunde liegen. Er vernichtet, weil er es möchte. Weil es in ihm, seinem freien Willen, seiner menschlichen Natur, verankert ist."

Diese Intention unterstreichend bediente man sich erneut einer groflen Orchesterarrangierung, die durch ihre finstere Opulenz einzigartig für diese Musikrichtung ist. Fjoergyn formten eine schwarze Sinfonie aus Gitarrenriffs und Instrumentalmusik der Romantik. Getragen von Geigen teeren Fjoergyn den Weg ins menschliche Schafott, welches von Posaunen empfangen seine Tore öffnet und den Chor der Gefallenen hörbar macht. Noch nie wurde der menschliche Verfall emotionaler und ehrlicher dargestellt. Fjoergyn vertonten den Untergang. "Nun kann ich sehn...Wir alle sind verloren."

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